Eisadler Dortmund vs Ratinger Aliens: Das ewige Duell!

Drei Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde war die Ausgangsposition klar. Nur mit einem Sieg gegen Ratingen in der regulären Spielzeit konnten die Eisadler ihre Chance weiterhin wahren, um die Aliens noch von Platz zwei zu verdrängen, was eine deutlich bessere Position für die anstehenden Playoffs bedeutet. Das Hinspiel hatten die Dortmunder gegen den Meister der vergangenen 2 Spielzeiten mit 1-5 verloren.

Vor der wieder einmal stimmungsvollen und erwartungsfrohen Zuschauerkulisse von 2.700 Fans starteten beide Mannschaften sofort mit offenem Visier. Es gab kein vorsichtiges Abtasten und direkt von der ersten Minute an entwickelte sich das erwartete Spitzenspiel. Pavel Avdeev hatte die erste Chance, scheiterte jedoch an dem Ratinger Goalie. Kurz danach zappelte es imDortmunder Netz. Aber es war nicht der Puck, sondern der Dortmunder Torwart Christoph Oster, der von einem Ratinger Spieler rüde angegangen wurde. Zum Glück verletzte sich Oster bei dieser Aktion nicht und revanchierte sich dafür nachfolgend mit einer richtig starken Leistung über die gesamte Spielzeit. Jetzt war richtig Zunder in der intensiven Partie und nach 6 Minuten bekam Marvin Cohut eine 2 plus 2 Zeitstrafe. Nicht die erste und auch nicht letzte Endscheidung des Schiedsrichtergespanns, die mit Unmut auf Dortmunder Seite aufgenommen wurde. Aber wie schon so häufig in dieser Saison, erzielten die Eisdlader in Unterzahl durch Konsta Jaakola das 1-0. Keine 2 Minuten später legten die Aliens dem Dortmunder Torwart,Christoph Oster, das erste Ei ins Netz und glichen aus. 4 Minuten später ging Ratingen in Führung. Es waren zu diesem Zeitpunkt 15 Minuten gespielt. Die Eisadler verloren jetzt einwenig den Faden und schwächten sich zudem durch eine weitere, unnötige Zeitstrafe. Im Mitteldrittel kam die Mannschaft von Jeff Job gut aus der Kabine und traf direkt in der Anfangsminute den Pfosten. Fast im Minutentakt ergaben sich Chancen für die Eisadler, bis sie sich wieder durch eine Zeitstrafe aus dem Rhythmus brachten. Diesmal erwischte es Tim Dreschmann. Danach ging es mit Chancen auf beiden Seiten weiter, jedoch hatten beide Torhüter einen Sahnetag und verhinderten weitere Treffer. Daher ging es mit dem Spielstand von 1-2 in das Schlussdrittel. Durch ein schönes Zusammenspiel der „Helsinki Connection“(Konsta Jaakola und Tommi Laakso) kam Tobias Schmitz in der 44 Minute frei zum Schuss und ervollendete humorlos zum 2-2. Jetzt kochte das Stadion und die circa 99 mitgereisten Ratinger Fans verstummten. Eine Minute später traf in aussichtsreicher Position Pavel Avddeev den Puck nicht. Danach gab es die erste Zeitstrafe für Ratingen. Aber wie so häufig in dieser Saison brachte das Überzahlspiel der Eisadler keine nennenswerte Chance. Von den Rängen hallte es zum Ende der regulären Spielzeit „hinein hinein“, aber eine zwingende Torchance ergab sich nicht mehr, da beide Mannschaften sich in den Schlussminuten belauerten. Ein Alien bekam kurz vor Schluss eine zwei Minuten Strafe und direkt danach durfte auch ein Dortmunder Platz auf der Strafbank einnehmen. Schade! Die gute Möglichkeit mit Überzahl in die Overtime zugehen war vertan. Die beiden Spieler kamen gerade von der Strafbank zurück, als Konsta Jakola durch eine Zeitstrafe seine Mannschaft erneut in Unterzahl brachte. Mit letztem Einsatz retteten sich die Eisadler ins Penaltyschießen - und da war man leider, wie so oft in den letzten Jahren, nur zweiter Sieger. Fazit: Es war eine unglaublich intensive Partie, in der sich Dortmund mit Kampf und Willen in das Spiel hineingekämpft hat. Es war die bislang beste Saisonleistung der Eisadler und auch auf den Rängen war die Stimmung schon im Playoff-Modus. Jetzt müssen die beiden noch ausstehenden Partien gegen Wiehl und Bergkamen gewonnen werden und Dietz-Limburg muss noch Federnlassen, damit am Ende der Hauptrunde der dritte Platz steht. Trainer Jeff Job war mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden und sieht das Team insgesamt auf einem guten Weg. Die Zuschauer sahen eine hochklassige Partie, bei der zum Schluss leider das nötige Fortune auf der Dortmunder Seite fehlte.


Torfolge: 08:33 1-0 EAD Jaakola,10:33 1-1 RIA Irwin, 14.49 1-2 RIA Seckel, 43:15 2-2 EAD Schmitz, 65:00 2-3 RIA Onckels 

Strafminuten: EAD 12 Minuten   Ratingen 4 Minuten

Kader EAD:Tor: #1 Oster, #33 Brunnert -Verteidigung: #12 Lauer, #19 Krebietke, #32 Schmitz, #50Füchtjohann, #67 Dreschmann, #70 Ortwein, #94 Cohut – Sturm: #13 Long, #14 Busch, #22 #17Rosenthal, #41 Trapp, #52 Avdeev, #60 Laakso, #69 Lichnovsky #77 Bergstermann, #80 Jaakola,#88 Panov, #91 Polter

Trainer: Jeff Job

Nicht einsatzfähig: Thau, Kronhardt, Poberitz

Bereits am Sonntag (01.02.26, 17:00 Uhr) geht es für die Eisadler zum Final-Rückspiel im Ost-West-Nord Pokal zum Adendorfer EC. Dort gilt es, die 2-4 Niederlage aus dem Hinspiel noch umzubiegen, damit der Pokal nach Dortmund geht. Keine einfache Aufgabe gegen den aktuellen Tabellenführer der Regionalliga Nord. Aber die Mannschaft um Trainer Jeff Job wird die Kufen glühen lassen, um das Unmögliche möglich zu machen. In der Liga geht es am Freitag (06.02.26, 20:00 Uhr) im Stadion an der Strobelallee gegen die Wiehl Penguins weiter, bevor am Sonntag (08.02.26, 18:30 Uhr) die letzte Hauptrundenpartie, dass Derby in Bergkamen bei den Grizzlys, ansteht. Auch hier hofft der EAD auf die zahlreiche und stimmungsvolle Unterstützung seiner Fans. Und dann heißt es wieder:

„It´s Playoff Time - let´s get ready to RUMBLE!“

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