Die Eisadler Dortmund starten mit zwei Niederlagen gegen die Herforder Ice Dragons und die Herne Miners in die PreSeasons – können allerdings trotzdem ein positives Fazit ziehen. Trainer Colin Long kommentiert die Spiele wie folgt: „Unser Gesamteindruck vom Team ist nach beiden Spielen positiv und ich bin sehr optimistisch. Ich bin froh über dem Einsatz der Jungs, auch wenn die Spiele gegen höherklassige Teams mit unserer kurzen Vorbereitungszeit nicht einfach waren.“
Niederlage gegen die Herforder Ice Dragons nach starkem Start
Vor 657 Zuschauern stand für die erste Mannschaft der Eisadler Dortmund am Freitag das erste Testspiel gegen die Herforder Ice Dragons auf dem Programm. Mit der Starting Six Oster (1), Chukarov (13), Mannes (25), Schmitz (3), Kragh (21) und Seto (8) ging es ins erste Drittel.
Und direkt zum Start setzten die Eisadler ein Ausrufezeichen: Schon nach 19 Sekunden brachte Neuzugang Chris Seto die Eisadler mit 0:1 in Führung und brachten die mitgereisten Fans zum Jubeln. Doch damit nicht genug: Seto legte in der zehnten Spielminute nach und so ging es mit einer 0:2-Führung in die erste Pause. Die Eisadler erwischten abermals einen guten Start ins Drittel: Kragh erhöhte sehenswert und sorgte dafür, dass die Eisadler nach 21:26 Minuten mit 0:3 führten. Trainer Colin Long kommentiert diese Phase: „Es war sehr schön, einen guten Start zu erwischen – besonders nach der kurzen Trainingsphase. Die Jungs konnten sich für ihre harte Arbeit belohnen.“
Nachdem die Herforder in der 23. Minute auf 1:3 verkürzen konnten, drehte sich das Momentum und die Ice Dragons übernahmen. Am Ende des zweiten Drittels stand es 4:3 gegen die Eisadler. Sieben Minuten vor Schluss erhöhten die Herforder auf 5:3 und zwangen die Eisadler unter Colin Long dazu, den Torwart zu ziehen. Das konnten die Herforder für sich nutzen und erhöhten acht Sekunden vor Spielende auf den Endstand von 6:3 mit einem Empty-Net-Goal. Im Spiel bewiesen die Ice Dragons eine Powerplay-Stärke: Vier der sechs Herforder Treffer fielen in Dortmunder Unterzahl. Long sagt zu dem Turnaround der Herforder: „Ein Grund für unseren starken Start war sicher auch die Aufregung, endlich wieder starten zu können. Der Leistungsabfall war zu erwarten und wir sind physisch und mental noch nicht ganz bereit, über 60 Minuten mit einem so starken Team mitzuhalten.“
Long hat trotz der Niederlage lobende Worte für das Team und Seto, der an allen drei Eisadler-Toren beteiligt war: „Es war schön für Seto und das ganze Team zu sehen, dass er sofort startklar war. Wir werden noch viel von seiner Erfahrung und seiner Spielfähigkeit profitieren.“
Niederlage gegen die Herne Miners: Solider Auftritt gegen dominante Herner
Einen Tag später ging es für die Eisadler zurück ins Ruhrgebiet: Das zweite Spiel der PreSeason absolvierten die Eisadler einen Tag später in Herne, wo die Herne Miners zum Freundschaftsspiel einluden. Für Herne ein besonderes Derby, schließlich war es auch Saisoneröffnung der Pott-Nachbarn.
Mit den Starting Six Oster (1), Herbold (9), Schmitz (32), Kryvorutskyy (44), Brazda (91) und Lichnovsky (69) ging es ins erste Drittel. Während die Eisadler zu Beginn des ersten Drittels gut mit den Miners mithielten und auch ein Herner Powerplay durch eine Strafe für Krebietke (19) überstanden, schlug Herne nach zwölf Minuten innerhalb von 15 Sekunden gleich zweimal zu. Das blitzschnelle Umschaltspiel der Herner stand in diesem Drittel im Kontrast zu dem guten Spiel, was die Eisadler in dieser Phase boten. Mit einem 2:0-Rückstand ging es in die Pause und auch zu Beginn des zweiten Drittels boten die Eisadler eine starke Leistung. In Unterzahl verkürzte Brazda nach einer starken Einzelaktion in der 27. Minute. Bereits eine Minute später erhöhten die Hausherren allerdings auf 3:1, was die Miners im letzten Drittel schlussendlich auf ein 6:1 ausbauen konnten. Brazda erhielt außerdem kurz vor Ende des Spiels eine Spieldauer-Strafe, weshalb er beim Spiel gegen Lüttich am kommenden Wochenende fehlen
wird.
Trainer Colin Long kommentiert das Spiel so: „Wir waren mit der Leistung und dem Eisatz des Teams in diesem Spiel – genauso wie gegen Herford – zufrieden. Wir waren für eine Zeit gut im Spiel und hatten Herne bei dem Zwischenstand von 3:1 für ungefähr eine Minute in ihrer Hälfte, hatten auch ein gutes Powerplay. Wir haben in dieser Zeit aber nicht gescored, was ein entscheidender Punkt im Spiel war. Danach brachen alle Dämme.“