Hitzige Niederlage im Freundschaftsspiel gegen die Bulldogs de Liegé
In einem schnellen und körperbetonten Spiel verloren die Eisadler am Samstagabend 5:4 gegen die Bulldogs. Mit der Starting Six Oster (1), Herbold (9), Schmitz (32), Lauer (12), Panov (88) und Götz (11) ging es für die Eisadler in ein aggressiv geführtes erstes Drittel. Den circa 30 mitgereisten, lautstarken Fans boten die Eisadler ein schnelles Spiel und konnten den frühen Führungstreffer der Bulldogs in der fünften Minute durch Kronhardt (16) ausgleichen. Trainer Colin Long fasst diese Phase des Spiels zusammen: „Die Bulldogs spielten wesentlich physischer als wir es aus der Liga gewöhnt sind.
Wir haben vor diesem Spielstil aber nicht zurückgescheut und konnten gut mithalten.“ Im zweiten Drittel wurden die Bulldogs stärker und konnten einen Wechselfehler der Eisadler ausnutzen sowie mittels Penalty Oster überwinden. Den Treffern konnten Götz in der 32. Minute, Rosenthal (17) in der 35. Minute und knapp eine Minute später Chukarov (13) Treffer für die Eisadler entgegnen, weshalb die Eisadler mit einer Führung in die Pause gingen. Im letzten Drittel trafen dann schließlich die Bulldogs zum Ausgleich und konnten anschließend eine doppelte Unterzahl der Eisadler nutzen, um zum 5:4-Endstand zu erhöhen. „Wir müssen noch daran arbeiten, mehr Game Awareness zu entwickeln,“ kommentiert Long diese Phase des Spiels.
Abschließend sagt er: „Wir haben ein gutes körperliches Spiel zeigen können und auch das Spiel mit einem verkleinerten Team gut abfedern können.“ Präventiv geschont wurden die Spieler Seto (8), Busch (14), und Schmitz (3).
Sieg im Freundschaftsspiel gegen die IHC Leuven Chiefs
Am Sonntag bestritten die Eisadler ihr zweites Spiel des Wochenendes gegen die IHC Leuven Chiefs. Mit der Starting Six Brunnert (33), Chukarov (13), Mannes (25), Kryvorutskyy (44), Kragh (21) und Brazda (91) starteten das Team vor circa 20-30 mitgereisten Eisadler-Fans, die das Spiel über lautstark Stimmung machten. Nach einem körperbetonten ersten Drittel, in dem beide Mannschaften Schwierigkeiten hatten, ins Spiel zu finden, konnten sich die Dortmunder im zweiten Drittel durch gutes Forechecking offensive Chancen erarbeiten. Sie agierten über die fortlaufende Spieldauer zunehmend koordinierter und sortierter. Diese kontinuierliche Verbesserung setzte sich im Verlauf des Spiels fort und sorgte im letzten Drittel für die entscheidenden Erfolgsmomente – endlich wurden die erspielten Chancen belohnt. Die drei Tore des Abends fielen nach 44 51 und 53 Minuten – allesamt durch Tim Brazda (91) gescoret, der noch am Samstag aufgrund einer Spieldauer das Spiel verpasste.
Er schaffte es mit seinen Toren dem Spiel einen entscheidenden Stempel aufzudrücken und stellte einen wichtigen Baustein für den ersten Eisadler-Sieg der PreaSeason dar. „Wenn du es schaffst, deine Philosophie und das System das Spiel über zu halten, wirst du irgendwann belohnt,“ lobt Colin Long das Team. Auch die Rückkehr von Lennard Brunnert (33) war besonders erfreulich, der mit seinem Einsatz über die komplette Spieldauer einige gefährliche Aktionen der Chiefs verhindern konnte und so sich und das Team mit einem Shootout belohnte. Long sagt über das Spiel: „Wir haben es das erste Mal in einem Vorbereitungsspiel geschafft, über fast alle 60 Minuten Effort und Discipline zu liefern.
Insgesamt blicken die Eisadler auf ein erfahrungsreiches Wochenende zurück. Den Trainer freut es besonders: „Die Stimmung war großartig und der „Roadtrip“ war gut für Teambonding. Man bekommt nicht oft Gelegenheit für Roadtrips, weshalb wir der Organisation und dem Vorstand dankbar für das Wochenende sind.