Starker Pokalauftakt: 3:2-Heimsieg gegen CE Timmendorfer Strand zum Start des OsWeNo-Pokals für die Eisadler (2:0, 0:1, 1:1)

Die Eisadler Dortmund feiern am Freitagabend einen verdienten 3:2-Heimsieg gegen die Beach Devils vom Timmendorfer Strand. In einer intensiven Partie überzeugen die Dortmunder mit einer starken Performance gegen einen ebenbürtigen Gegner und belohnen sich mit drei Punkten zum Pokalauftakt.

Vor der erneut beeindruckenden Kulisse von 1.528 Zuschauern im heimischen Eissportzentrum begann das Spiel mit nur einer ganz kurzen Phase des Abtastens beider Mannschaften. In den ersten Minuten schafften es die Eisadler direkt, sich vor dem Timmendorfer Tor festzusetzen, Chancen zu erspielen und den Beach Devils wenig Raum für eine Spielentfaltung zu lassen. In der achten Minute traf Seto (8) zur verdienten 1:0-Führung, die Schmitz (3) in der 15. Minute mit einem Schuss ins rechte obere Eck ausbauen konnte. Auch eine Strafzeit für Kragh (21) tat der Dortmunder Dominanz keinen Abbruch, Timmendorf fand keine Lücke in der Eisadler-Defense. „Ich mochte unseren Start sehr und wie wir unsere Führung verteidigt haben. Wir hatten einen Großteil an Puckbesitz und haben stark defensiv in der Offense Zone gespielt“, kommentiert Trainer Colin Long das erste Drittel.

Die Devils brachten zwar eine solide Defensivarbeit aufs Eis, schafften es im ersten Drittel aber auch nicht effektiv nach vorne zu spielen – Dortmund ließ nur sieben Schüsse zu, die Oster souverän hielt.

40 Sekunden nach Wiederanpfiff schafften es die Devils dann allerdings doch, Oster zu überwinden: Der Treffer zum 2:1 von Kivimäki zeigte, dass der Gegner kleine Momente der Unaufmerksamkeit sofort bestrafte. Das Spiel nahm nach diesem Treffer an Fahrt auf und beide Mannschaften drängten auf weitere Tore. Jedoch hatten die Eisadler wieder etwas mehr vom Spiel und erarbeiteten sich geduldig weitere Chancen. Dortmund hielt die Intensität des Spiels weiter hoch, ging selbstbewusst in Zweikämpfe und erkämpfte sich sehenswert kleine Räume in der Attacking Zone. Aber Timmendorf spielte auf Augenhöhe und die Eisadler konnten ebenfalls ein Powerplay bis zur 30. Minuten nicht nutzen. Die Fans sahen ein intensives und aufreibendes Spiel: Einige Schläger gingen kaputt, oft lag jemand auf dem Boden und bei 34:22 Minuten wurden Herbold (9) und Brazda (91) sowie ein Timmendorfer auf die Bank geschickt. Aber auch hier blieben die Eisadler hochkonzentriert und arbeiteten defensiv stark, wie Long sagt: „Unser Spiel in Unterzahl war gut und es ist schön zu sehen, dass wir uns hier von Spiel zu Spiel verbessern können.“ Eine Minute vor dem Break belohnte sich sein Team dann auch erneut: Die Beach Devils standen zu weit vorne, was Alberg (4) mit einem präzisen Pass auf Seto nutzen konnte. Seto konnte alleine auf den Devils-Goalie zulaufen und schob den Puck eiskalt rechts ein zum 3:1.

Die letzten zwanzig Minuten standen die Gäste unter Zugzwang, was sich auch auf die ersten Minuten des letzten Drittels auswirkte: Die Beach Devils drückten die Dortmunder tief in die eigene Zone und nutzten nach 43 Minuten eine Lücke in der Eisadler-Defense zum 3:2-Anschlusstreffer. Der Gegentreffer stachelte die Dortmunder wieder an: Die Eisadler bekamen die Gäste wieder besser in den Griff und hatten erneut mehr vom Spiel, nur von kurzen Phasen von Timmendorfer Angriffen unterbrochen. CE gab sich sichtlich Mühe, agierte zwar aufmerksam und gefährlich, Dortmund verteidigte aber souverän und diszipliniert. Die letzte Chance des Spiels gehörte Alberg, der mit einem weiten Schuss das leere Timmendorfer Tor nur knapp verfehlte – egal!  Eine spielerisch starke Leistung der Eisadler, die mit diesem Sieg einen beachtlichen Start in den OsWeNo-Pokal hinlegen konnten.

Nächste Woche Freitag (6. November) geht es für die Eisadler zuhause im Ligabetrieb gegen die Grefrather EG weiter, Bully an der Eissporthalle ist um 20 Uhr.

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